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Sie sind immer auf Achse - und das ist gut so. Die Zusteller der Nordkurier-Mediengruppe bringen die druckfrische Zeitung, Briefe, Pakete und haben dafür jede Menge Platz in ihren Wagen, um die Menschen der Region mit Nachrichten und Sendungen zu versorgen. Ganz nebenbei transportieren sie dabei aber auch andere Botschaften: Werbung. Und dabei ist es nun auch möglich, dass externe Firmen die Werbefläche "Zustellfahrzeug" nutzen. Dass das funktioniert, das hat Udo Arndt erfahren. Der Chef von Energie Vorpommern Anklam hat zehn Zustellflitzer der Nordkurier Logistik Brief + Paket je auf der Beifahrertür von außen mit seiner Firmenwerbung verzieren lassen, die in Anklam, Wolgast und Greifswald mit der Energie-Werbung durch die Straßen und über Land rollen.

„Wo, wenn nicht an so dauerhaft bis in jeden Winkel präsenten Autos sollte Werbung besser gesehen werden", begründet er die Aktion der Nordkurier-Mediengruppe. „Wir haben das erst mal für ein Jahr veranschlagt, aber ich kann mir schon jetzt vorstellen, dass da was für länger werden kann", blickt Udo Arndt voraus. Die Werbung sei von der Fußgängerseite aus gut zu sehen. Da es aber erst seit Kurzem so ist, habe er noch keine Resonanz von Kunden erfahren. Der Energiechef ist dabei ohnehin schon mit der Nordkurier Mediengruppe verbunden. In Anklam bietet seine Firma in ihrem „Energiepunkt“ Dienstleistungen des Nordkurier wie Trauer- und Kleinanzeigen an.

Dass das eine Option für viele andere Unternehmen sein kann, davon ist Kundenmanagerin Kerstin Bischoff, aus der Nordkurier Mediengruppe, überzeugt. Ihrer Idee war das Novum mit der neuen Autowerbung zu verdanken, die letztlich „in einem tollen Team“, realisiert werden konnte. Und Werbeflächen gebe es noch genug. Immerhin zählen rund 480 Zusteller-Transporter zur Fahrzeug-Flotte der Nordkurier Logistik Brief + Paket. Die Firmen-Autos als Chance für externe Werbung zu sehen und zu nutzen, davon profitierten beide Seiten. Das sieht Jörg Skorupski, Geschäftsführer der Media GmbH und Co. KG in der Nordkurier Mediengruppe, genauso: „Unsere Autos sind wirklich nahezu im Dauereinsatz. Da kann man sicher sein, mit seiner Werbung wahrgenommen zu werden. Feine Sache! Und die Einnahmen aus der Werbung können wir wieder in andere Projekte und unsere Fahrzeuge investieren. Nach dem Start nun sind wir sicher, dass das ausbaufähig ist, und dass wir weitere Interessenten haben werden.“ Das sei ja noch eine junge Aktion, die im wahrsten Sinne erst einmal Fahrt aufnehmen müsste.

Udo Arndt zumindest freut sich über seine Entscheidung. „Denn“, so sagt er, „auch wenn man meint, man sei bekannt genug und bräuchte keine Werbung, ist das ein Trugschluss. Sehen und gesehen werden - das ist wie bei den Prominenten. Man muss immer am Ball bleiben und auf sich aufmerksam machen, dann aber auch bieten, was man verspricht!“

Text von Carina Göls

Sehen und gesehen werden. Udo Arndt hat sich Werbeflächen auf Zustellfahrzeugen der Nordkurier Mediengruppe gesichert. Foto: Mareike Klinkenberg

Neubrandenburg
Donnerstag, Dezember 17, 2020

Annahmestellen

Hier finden Sie alle Anlaufstellen für den Erwerb von Brief- und Paketmarken der Nordkurier Logistik Brief + Paket sowie zur Abgabe der Briefe und Pakete. Wo der nächste Briefkasten ist, erfahren Sie ebenfalls.